Dienstag, 29. Juni 2010

On the road again

Nachdem ich mir jezt ein Paar Tage nichtstun gegönnt habe, die Fahrt von Leh war ja ganz schön anstrengend, werde ich unruhig und ziehe weiter. Ziel: Dharamsala.
Genauer gesagt McLeod Ganj, ein Stadtteil denn dort wohnt der Dalai Lama und dort soll es schön sein.

Die Fahrt im Minibus nutze ich um Tim und seine japanische Frau kennen zu lernen. Die ladne mich dann auch ein meinen japan-Trip bei ihnen zu starten und halten meine Idee mit dem Rad rumzureisen für total gut.

Freitag, 25. Juni 2010

zurück in Manali

So, nach 20 Stunden Minibus bin ich zurück in Manali. Hier ist es schonmal deutlich wärmer, besonders gegnüber der Fahrt, auf den 4500m Pässen war nämlich plötzlich spürbar das die Minibusse und Jeeps hier keine Heizung haben. Jawohl! Die fahren zur Not mal durch ein Schneefeld oder einen Fluss. Man kann mal wegen einer Lawine feststecken aber eine Heizung braucht so ein Inder dabei nicht ?! Klimaanlage sei aber kein Problem versichert mir der Fahrer, nein Danke das brauche ich gerade nicht!

Der Blog ist wieder aktuell, leider streikt picasa, ich hätte gerne die ganzen Bilder endlich mal hochgeladen.
Vielen Dank auch für die ganzen Kommentare, ich freue mich immer sehr sie zu lesen. Muss mal schauen ob ich darauf auch antworten kann ;)

Montag, 21. Juni 2010

Hemis Festival

DA die Straße immer noch gesperrt ist nehme ich noch schnell etwas Kultur mit. Hemis Festival ist so ziemlich das einzige indische Fest im Sommer und ich hatte schon lange vor dorthin zu gehen. Beinahe hätte ich den Termin verpasst aber die Gruppe beim raften hat mich gerettet, mit denen Fahre ich dann auch dort hin nachdem wir nur eine Stunde auf unser Taxi warten mussten, denn der Fahrer hatte verschlafen. 6 Uhr ist keine indische Arbeitszeit.

Der Festakt erinnert stark and die allemanische Fasnet und anscheinend wird eine Szene nachgespielt bei der lokale Lama das Kloster gegen böse Geister verteidigt hat. Es wird getanzt zu Trommel und Tröte, so richtig Musik ist es nicht. Am besten gefällt mir am Ende wohl die indische Familie die sich um mich herum festsetzt. Das lange warten zwischen den Tänzen, wir sitzen von 8 bis 2 auf dem Boden, wird durch die beiden Kinder um ein vielfaches lustiger und kurzweiliger.

Ich schäme mich noch für meine Kamera, es gibt hier einfach zu viele Leute mit meterlangen Objektiven, die sie nicht nur den Zuschauern ungefragt sondern auch den Akteuren ins Gesicht stecken. Viele dieser Paparazzi sehen interessanterweise wie Pauschaltouristen ohne Foto-Kenntniss aus, Durschnittsalter 65. Sehr unangenehm, wenn man die Zuschauer nur in indische und nicht-indische Touristen unterteilen kann und man sich damit leider als Teil der Paparazzi Gruppe fühlen muss. Über das ganze Fotografieren geht leider auch ein großer Teil der Atmosphäre verloren

Auf dem Rückweg besichtigen wir noch Tiksey, welches als schönstes Kloster Ladakhs gilt.

Sonntag, 20. Juni 2010

Rafting

Die Strasse nach Manali ist immer noch zu und ich fühle mich hier etwas gefangen. Aber zum Glück gibts ja noch einiges zu tun. zum Beispiel heute: Rafting auf dem Indus. Angeblich das höchste Rafting der Welt, wenn man die Welt auf Indien begrenzt definitiv.
Wir sind 6 Anfänger im Raft und der Steuermann hat teilweise eine ganz schön harte Aufgabe uns zu koordinieren. Die Stromschnellen machen riesig Spass, besonders als ich nach der 2. Hälfte vorne Sitze und mir Wind und Wasser ins Gesicht spritzen. Zum Abschluss nutze ich die Gelegenheit und springe ins Wasser. Puh, das ist selbst mit Neopren Anzug ganz schön kalt. Kein Wunder ist ja auch bestes Gletscherwasser. Obwohl man das gar nicht vermuten würden, denn den Namen white water rafting hat es nicht verdient. Eigentlich ist es brown water rafting, eine ganz schöne Brühe die da vom Gletscher kommt

Mittwoch, 16. Juni 2010

Stok Kangri 3. Tag

Es hat die ganze Nacht durch geschneit! Zwischendrin hing direkt über uns noch ein Gewitter, das ordentlich gedonnert hat, trotzdem stehen wir um 2 Nachts auf und erkunden die Lage. Es hat mal kurz so 20 Zentimeter drauf geschneit aber unser Führer mein wir können den Gipfel trotzdem schaffen. Ihn stöhrt mehr die schlechte Sicht, es schneit nämlich immer noch und man sieht keine 50 Meter.
Guten Mutes brechen wir also auf und ackern uns 2 Stunden lang bergauf bis unser Führer aufgibt und meint die Sicht ist immer noch so schlecht, dass wir nicht über das Muränen Feld kommen. Leider müssen wir wieder umdrehen. Unsere Bezwingung des Stok Kangri endet also bei 5.300m aufgrund schlechter Sicht

Trotzdem für uns alle Bestleistung! Ein tolles Gefühl, besonders das Camp im Schnee hat uns allen riesig viel Spass gemacht, wer verbringt schon eine Nacht auf über 5000m im Zelt ?!
Himal, der Führer, Bart und Wolfram

Stok Kangri vom Hotel aus (in den wolken)








Teestube unterwegs

1. Basecamp

nein, kein Yak. Das ist ein Dzo - Kreuzung aus yak und kuh




Dienstag, 15. Juni 2010

Stok Kangri, 2. Tag

Wir stehen um 9 auf und packen unser Zeug, das Wetter ist gut nachdem es gestern immer mal wieder genieselt hatte. Allerdings macht mir heute schon beim Start das Gepäck ganz schön zu schaffen. Egal, wir greifen den Berg ein weiteres mal an! Das Heutige Ziel ist das "Englische Basislager" auf 5.100 Meter, das höchste verfügbare. Aber angesichts der Distanz zum Gipfel scheint es uns angebracht heute noch so nah wie möglich ran zu kommen.
Nach 2/3 der Strecke ist bei mir dir Luft raus, ich hatte einfach kein Mittagessen. Die Anderen nehmen einen Teil meines Gepäcks und mit 2 oder 3 Kilo weniger gehts bei mir auch wieder. Wir schaffen es schliesslich durch Schneefelder und Gebirgsbächge und freuen uns riesig als wir das Schneefeld sehen, dass heute nach unser Lager sein wird!
Also zum ersten mal Camping richtig im Schnee und kochen auf 5100m, da braucht ein Topf Wasser mal ne knappe halbe Stunde zumal der Benzinkocher irgendwie keine richtige Flamme hinbekommt. Dem ist wohl auch zu kalt.
Bis nach dem Abendessen, als wir anfangen Schnee zu schmelzen als Getränk für Morgen ist das Wetter noch richtig gut, allerdings mit der letzten Wasserflasche setzt Schneefall ein...

Montag, 14. Juni 2010

Stok Kangri, 1. Tag

Heute ist der grosse Tag!! Wir starten zum Stok Kangri, 6123Meter! Da keiner von uns Erfahrung mit solchen Höhen hat und die Inder einem auch nicht verraten wollen wo die Wege beginnen haben wir uns einen Führer genommen, Himal. Er hat seine Bergausbildung als Teil seiner Zeit bei den Britishen Gorkhas gemacht und war in seinen 55 Jahren 1 mal bis auf 70 Meter am Mount Everest, 3 mal auf dem K2 und wohl an die 100 mal auf dem Stok Kangri. Leicht überqualifiziert, aber in Indien tut das auch mal gut :)
Wir wandern also in Stok (4000m) los bis zum ersten Basislager auf etwa 4500m mit all unserem Gepäck, Kocher, Zelte, Proviant für 4 Tage. Das Basislager erreichen wir nachdem wir 2 Teestuben unterwegs passieren gegen 4, genau richtig zum Mittagessen kochen, Zelt aufbauen, Mittagschlaf machen und Abendessen kochen.

Sonntag, 13. Juni 2010

Aufholen

Nachdem hier das Internet mal 3 Tage nicht ging und ich davor zu kaputt war hab ich den Blog mal auf Vordermann gebracht. Morgen werden wir (Wolfram, Bart und ich) mit einem Fueher zu einem laengeren Trek aufbrechen (4 oder 5 Tage) wenn danach das Internet wieder streikt melde ich mich ein Paar Tage spaeter aus Manali wieder. Damit schliesst sich der Kreis , ich werde wieder am Ausgangspunkt sein. Hier oben will ich nach dem Trek nicht laenger bleiben da es einfach zu kalt ist

Dienstag, 8. Juni 2010

Barbie Trek

Heute starten wir zu dritt zu einem kleinen Trek in der Umgebung von Leh. Fuer mich ist es noch Teil der Akklimatisierung, ich bin noch nicht so richtig fit.
Bart, NoFi (unser Fuehrer) & Wolfram

Wir besichtigen das Kloster von Rhizong und weil Morgen dort der zweitwichtigste Lama des Landes vorbeischaut bekommen wir keine Unterkunft. Darum (und weil er wohl selber etwas krank ist) bringt unser Fuehrer uns nach 2 Tagen zureck nach Leh, anstatt nach 3 Tagen.

Montag, 7. Juni 2010

Ausruesten

Mit den ganzen Krankheiten und der Temperatur hier bin ich nur noch am frieren. Also kaufe ich erstmal ein: Schlafsack, angeblich bis Minus 20 Grad fuer 40Euronen, aber in original indischer Qualitaet, immerhin im Hostel ist mir dann wieder war. Ausserdem ein Satz lange Unterwaesche und ein Paar Schuhe

Sonntag, 6. Juni 2010

Die Reisegruppe

hab ich heute endlich getroffen. Nach ewigem Internet-Nachrichten schreiben haben wir es geschafft uns in Leh zu treffen. Im Moment sind sie zu zweit: Jochen ist ein Bekannter des Nachbarn meiner Eltern (hihi). Wolfram, mit dem ich Nachrichten geschrieben habe wird mit mir und Bart einige Treks hier in Leh unternehmen. Jochen zieht schon mal in den Sueden, ihm ist es hier zu kalt

Freitag, 4. Juni 2010

Bin in Leh

Um 6:30 gehts in Srinagar los, auf der Querbank im Kofferraum eines Jeeps. Der Trip geht ueber den dritt hoechsten Pass der Welt und wir kurven wiederholt auf bis zu 4500m rum. Die Aussichten sind toll und zu dritt hinten im Jeep haben wir recht viel Spass.
Wir hinten im Jeep. Bart, ich und Erica
Der Jeep fahrer laesst sich leider nicht ueberreden anzuhalten damrum hab ich nur Bilder aus dem Auto, zum Beispiel die meterhohe Schneewand, durch die wir fahren

Nach etwa 14 Stunden kommen wir gegen 22:00 in Leh anWir hatten sozusagen unser eigenes Wohnzimmer, wenn auch eng. Nach den rund 41 Stunden in Bus und Jeep  (in der ich meistens nur Snacks gegessen habe) hab ich mir eine Mischung aus Montezumas Rache und Hoehenkrankheit eingefangen

Donnerstag, 3. Juni 2010

Srinagar

Wir kommen spaet in Srinagar an, ich uebernachte auf einem Hausboot mit sehr netten Leuten. Der lokale Geldautomat tut nicht und ich hab nur noch noch 1000Rs. Also erzaehle ich dem Jeep Fahrer er bekommt nur eine Anzahlung und den Rest erst in Leh :) damit ist mein ganzes Geld weg und ich kann die Uebernachtung nicht bezahlen. Der Mensch ist sehr nett und meint ihm ist es wichtiger dass ich fuer ihn Werbung mache. Sein Hausboot liegt sehr Zentral allerdings nicht am Beruehmten See mit dem schwimmenden Markt. Den Markt will ich eigentlich Vor der Abfahrt nach Leh anschauen, aber die Zeit ist etwas knapp und das Wetter mies.

Der Dal-See mit den Hausbooten

Jammu

Wir kommen mit dem Touristenkiller in Jammu irgendwie sicher an, dort geht alles ganz fix, eine Gruppe Israelis stuerzt sich auf die wartenden Minibusse und macht nen guten Preis klar. Bis ich mein Gepaeck hab kann ich mich gerade mit in den Bus setzen und nach einer Stunde geht es weiter auf die naechsten 12 Stunden nach Srinagar.

We arrive somehow save with  the Touristkiller in Jammu. There everything goes so quick, a group of Israeli jump onto the waiting Minibusses und fix a good price. When I finally have my lugagge I just sit in the Bus and one hour later we are on the road again for another 12 Hours to Srinagar
Die Israelis

Mittwoch, 2. Juni 2010

The Touristkiller

Als ich den Bus sehe mit dem ich 12 Stunden von Manali nach Jammu fahre wird mir ganx anders (Bild kommt) Ich nenne ihn den Touristenkiller. Am Anfang warten nur besorgt schauende Touris davor doch am Ende ist er zu gut 2 drittel mit Indern besetzt und vermittelt ein ordentliches Fahrgefuehl. Ich bin dankbar, dass der Inder nebenmir nich Reisekrank wird. Das ist naemlich ein Volkssport der Inder, besonders nachdem sie an einer roadside dhaba gefuttert haben. Und was fuer Mengen die zum Busfenster rauslassen! das ist unglaublich!

When I see the with which I am driving 12 hours from Manali to Jammu my I feel dizzy, I call it the Touristkiller. At the beginning only worried tourists are waiting for this one but in the end it is filled with two thirds of Indians! I am thankful for the Indian dad next to me who does not get travel sick. This is a national sport of the Indian, especially after eating at a roadside dhaba. I am amazed by the amounts of stuff they keep in ther stomaches!

Dienstag, 1. Juni 2010

Inder!

Und schon ist es vorbei mit dem Erfolg! Die Tante im (offiziellen) Touristen Buero hat gelogen, die Strasse von Manali nach Leh ist einfach noch zu bis zum 15. Jetzt haenge ich hier in Manali fest und komme nicht wirklich weiter. Mal sehen was ich mache, ueber srinagar nach leh ist ein ziemlicher umweg. Die heissen Quellen und den Tempel hab ich immerhin schon angeschaut. Ach und anscheinend hat irgendein indischer Filmstar meine Frisur kopiert, so dass ich alle paar Stunde auf meine Frisur angesprochen werde :)

Montag, 31. Mai 2010

Weiter gehts

Delhi ist sehr anstrengend, darum fuehle ich mich im Moment sehr gut, denn ich habe die Weiterfahrt nach Manali gebucht. Heute Abend um 7 fahre ich los, angeblich 14 Stunden, in die Berge. Hier ist es zu warm und staubig. Stefan, mit dem ich gestern und heute Delhi angeschaut habe ist in den Park gegangen, er fliegt heute Abend zurueck und meine Reisegruppe werde ich dann wohl erst in Leh treffen koennen.
Ich habe mir vorhin eine Umhaengetasche gekauft, damit ich foto, reisefuehrer und Futter in eine Tasche machen kann yay!


Delhi is exhausting, that's why I booked my onward travel to Manali up in the mountains, Tonight at 7 I start for this 14 hours trip by bus. Stefan, with whom I visited the city yesterday and today has gone to a prka, his plane leaves tonight. Probablz I will only visit my travelgroup in Leh.

Sonntag, 30. Mai 2010

New Dehli

Den Flieger hab ich noch bekommen, obwohl der Busfahrer auf dem weg erstmal tanken musste und am Flughafen Jeder einmal extra gefragt wohin ich will und woher ich komme. Am Ende bin ich dann tatsaechlich in Indien gelandet und hab meine restlichen Dirham in Rupien umgetauscht. Spaeter hab ich gelesen am Flughafen gibt es gar keinen Geldautomaten?! Mit dem prepaid-Taxi hab ichs in mein Viertel geschafft und ein Hotel genommen, musste erstmal ausschlafen.

In the end I got the plane, even if the busdriver needed to stop at the gas station halfways and at the airport everyone was asking an extra round of where do you come  from, where do you go. Finally I landed in India and changed the rest of my Dirhams into Rupies. Later I read there is no ATM at the airport?! I made it into my quarter with a prepaid taxi and took a hostel to get some sleep

Samstag, 29. Mai 2010

Abu Dhabi Sightseeing

Heute haben wir Abu Dhabi angeschaut also den Emirates Palace und die grosse Moschee. Beide sind irgendwie bezeichnend fuer Abu Dhabi: Neu und protzig aber so richtig ueberzeugen sie nicht. Die alten Bauten wie in Spanien oder Marokko sind irgendwie schoener. Darum war auch das Highlight zwei weitere Couchsurfer zu treffen, die Dale kannte. Ein Iraner, der ueber seine Regierung abgelaestert hat und Abends ein Suedkoreaner, der am liebsten Krieg hatte damit die Situation mit Norkorea bereinigt wird. Ihm war praktisch egal wer gewinnt. Vor lauter reden vergessen wir die Zeit und beim Verkehrschaos dauert es leanger als geplant den Flughafen zu erreichen.

The beach

Gestern haben wir am Strand verbracht, sehr angenehm nach dem Flug. Bin auch entsprechend schnell eingeschlafen. Bei den Temperaturen hier schwitzt man schon bemi nichtstun, jedenfalls direkt nach der Ankunft. Abends hat mich Dale mitgenommen zu einem Abendessen, das Eltern seiner Schueler fuer 50 Leute bezahlt haben von denen nicht alle gekommen sind, so kam ich zu einem grandiosen Chinesischen Menue !!

Yesterday we spent on the beach, very pleasant after the flight. With those temperatures everything is a drag. Thats why I slept for three hours in a beach bar before Dale took me for a dinner the parents of one of his pupils had arranged for 50 people of whom not everyone was coming. So I got excellent chinese food for free. What an evening!

Freitag, 28. Mai 2010

Alles wird gut...

Aha mein Host hatte nur verschlafen. Mit einer Stunde verspaetung hat er mich an der Bushaltestelle erwischt, 10 Minuten spaeter ware ich weg gewesen :) Glueck gehabt

Ah, mz host just overslept. He was one hour late but found me at the bus stop. Lucky me, 10 minutes later I would have been gone

Abu dhabi

Das faengt gut an, mein Couchsurf kontakt ist nicht am flughafen, mein couchsurf account geht ploetzlich nicht mehr. immerhin gibt es kostenlos internet am flughafen

what a start, my couchsurf contact did not show up at the airport and my couchsurf account suddenly stopped working

Donnerstag, 20. Mai 2010

Couchsurfing

Nach einigem verzweifelten warten habe ich nun die Zusage, ich kann in Abu Dhabi bei jemandem übernachten. Puh, ich dachte schon meine Reise beginnt mit einem teuren Hotelzimmer.

After some desperate waiting I got the invitation that I can sleep at someone's place in Abu Dhabi. Phew, I already thought my trip is going to start in an expensive hotelroom

Dienstag, 18. Mai 2010

Habe meine Kamera bekommen

Hab am Montag meine neue Kamera bekommen, Nikon d5000 mit einem 18-105mm Objektiv - echt krass! Hab gleich mal den falschen Ersatzakku bestellt, es gibt wohl nen Unterschied zwischen el9 und el9a, blöd. Außerdem konnte ich meine Tascheknipse reparieren, jetzt stellt sich die Frage ob ich beide mitnehme

On Monday I got my new camera a Nikon d500 with a 18-105mm lens - really cool! Bought the wrong spare battery, there seems to be a difference between el9 and el9a, doh. Also i could repair my pocket camera, now I have to decide whether to take both or not.
Nikon d500 with 18-105mm lens and the turnable lcd

Mittwoch, 12. Mai 2010

Kamera

Hab gerade meine neue Kamera bestellt! Hoffentlich wird sie schnell verschickt mit dem Feiertag Morgen.

I just ordered my new Camera! Hope they send it soon as we have a national holiday tomorrow.

Mittwoch, 28. April 2010

Flugticket

Heute habe ich endlich meinen Flug nach Dehli gebucht. Ich habe 2 Tage Zwischenstop in Abu Dhabi bevor ich am 29. Mai auf dem Subkontinent lande

Montag, 26. April 2010

Reisevorbereitung

Es wird Zeit meinen Blog mal wieder aufzupolieren. Ich hab eine Karte von Google Maps eingebaut und alle neuen Blog Einträge bekommen einen Ort zugewiesen.
Opera stellt es leider nicht dar, aber in Firefox werden die Orte auf der Karte mit einer Linie verbunden :)

Montag, 10. März 2008

Einzug im Hadiko Teil 2



Von der Zimmertüre aus fotografiert sieht man das Fenster und den Schreibtisch, am rechten Bildrand ist der Bettpfosten zu sehen.
Nebem Schreibtisch ist an der restlichen Wand ein Regal, das sich schon ganz nett gefüllt hat, auch dort ist der der selbe Bettpfosten zu sehen.

und zum Schluß noch ein Bild aus der Zimmerecke, sozusagen aus Persepktive von Chuck, der Pflanze, die auf dem Schreibtisch steht.
Meine 2 Regale unter dem Hochbett...
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EndOfTrip

Einzug im Hadiko, Teil1


Waschecke, voll mit Umzugskartons. Die ist im mittleren Bild direkt vor der Zimmertüre auf der linken Seite.
die kleine Spiegelnde Fläche auf dem mittleren Bild ist die Tür zum Kleiderschrank, den sieht man im rechten Bild.
Es gehen unglaublich viele Umzugskartons rein, ich weiss noch nicht so genau wohin ich das alles auspacken soll
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Donnerstag, 6. September 2007

Freitag, 6. September 2007

Wir müssen gaanz schön früh aufstehen, die Fähre geht schon um 7. Zum Glück haben wir es nur 5 Minuten bis zum Anleger. Das Frühstück verschieben wir auf die Fähre und stellen uns an. Irgendwie erscheint die Fähre ziemlich klein für all die Autos aber wir dürfen trotzdem mitfahren.

Von Bodø aus sind wir jetzt etwas im Zeitdruck, da Aurelia so langsam zurück sein muss. Versprochen hatte ich ihr ursprünglich Freitagnacht aber da wir einen Tag auf die erste Fähre warten mussten bekomme ich noch etwas Aufschub. Wir wollen nämlich etwas südlich von Bodø noch unbedingt einen der größten Gletscher Skandinaviens anschauen, den Svartissen zu Deutsch Schwarzeis. Angeblich geht er bis ans Meer. Als wir ankommen ist es schon wieder 3 Uhr durch, die Zeit vergeht hier immer so schnell. Obwohl wir relativ früh aufstehen kommen wir mit einpacken meist doch nicht vor 10 Uhr los und um 5 oder 6 machen Museen und solche Sachen schon zu obwohl es noch lange Hell ist, bis 10 Uhr. So auch hier, um den Gletscher zu erreichen müssen wir mit einem Boot über den vorgelagerten See übersetzen und die letzte Rückfahrt ist um 6. Zum Glück sind wir genau rechtzeitig um die 3 Uhr Fahrt zu erreichen. So können wir 2 Stunden bis kurz vor den Gletscher wandern und sind pünktlich zurück am Anleger. Die Aussicht hat sich gelohnt, leider haben wir nicht genug Zeit um bis zum Anfang des Gletschereises zu kraxeln.
Lofoten16.jpg
Obwohl wir es richtig schwer hatten Aurelia vom Gletscherbesuch zu überzeugen, sie wäre am liebsten in Bodø in den Zug gestiegen, hat sie am Ende zugegeben wie sehr es ihr noch gefallen hat. Die restliche Rückfahrt ist einfach nur Anstrengend, es sind noch gut 10 Stunden Fahrt bis Trondheim und mit einigen Fähren auf den ersten 100 Kilometern haben wir erst um halb Zehn „richtiges“ Festland unter den Füßen bzw. Rädern. Ab jetzt geht es bei strömendem Regen durch die Nacht, wir halten nur noch zum pinkeln und die Glieder strecken. Ab 3 Uhr fährt Melanie eine gute Stunde bevor ich die letzten 30 Kilometer in und um Trondheim fahre. Wir alle fallen Tod müde um 5 Uhr Morgens ins Bett.

Donnerstag, 6. September 2007

Vor Abfahrt kann mir die Dame an der Rezeption noch das Geheimnis um die Flakstad Kirche lösen. Das Material ist insofern angespülte Schiffsladung, als ein russisches Schiff das Holz ursprünglich weiter nach Süden fahren wollte um es zu verkaufen. Dann jedoch in einem Sturm die ganze Ladung verlor und das als Zeichen sah. Also wurde dort eine Kirche aus der Ladung gebaut. Die stand aber nur einige Jahre und wurde ein einem weiteren Sturm weggeblasen. Und dort wo das Holz abschließend lag haben sie die Flakstad Kirche gebaut. Puh, da hat der Reiseführer aber ganz schön wichtige Details ausgespart. Heute regnet es nur! Wir passieren daher auch das Freilichtmuseum zur Wikingerkunst. In Hamnøy halten wir nur für ein Foto, in Reine wandern wir tatsächlich, da es sich hier laut Aurelias Reiseführer um die schönsten Städte auf den Lofoten handeln soll. Wir passieren Moskenes, unseren Fährhafen für den Rückweg und fahren in die hochgelobte südlichste Stadt der Lofoten, Å. Da wir noch ganz schön viel Zeit haben und es in diesem Dorf an sich nicht viel zu sehen gibt gehen wir ins Norwegische Fischereimuseeum, leider auch eher ein Freilichtmuseum, so dass uns ganz schön kalt wird. Zum Abschluss wandern wir noch etwas hinter die Stadt und versuche vergeblich ein Bett in den 2 „Jugendherbergen“ in Å zu bekommen.
Also fahren wir zurück nach Moskenes auf der Suche nach dem Campingplatz. Betti muss auf die Toilette, darum schicken wir sie auch gleich in das Touristenbüro um nach dem Campingplatz zu fragen. Sie kommt mit der Information zurück, der Campingplatz hätte gestern geschlossen, aber würde für uns nochmal aufmachen und auch einer passenden Wegbeschreibung. Wir mussten nur 2 Minuten mit dem Auto fahren und tatsächlich der Platz war „offen“, das bedeutet hier im Fenster der Rezeption hängt ein Schild sinngemäß „Bitte suchen sie sich einen Platz aus, wir kommen später um zu kassieren“. Gesagt getan, Wir bauen ein Zelt auf und setzen uns in die Küche. Durch das Fenster können wir beobachten wie einige Autos kommen und wieder gehen, keiner fragt uns jedoch ob wir zahlen müssen. Gegen 22:00 kommt dann doch noch der Besitzer und ist reichlich erstaunt uns zu finden, zum Glück dürfen wir bleiben.

Mittwoch, 5. September 2007

Mittwoch, 5. September 2007

Um Aurelias Aufzeichnungen zu zitieren „der nächste Morgen, genauso windig wie schon die ganze Nacht. Der Himmel ist Grau und es beginnt zu regnen“. Wir frühstücken im Zelt und beim abbauen fliegt es uns noch fast davon. Als nächstes steht in Aurelias Reiseführer Unstad auf dem Programm. Das Dorf liegt in einem eigenen kleinen Talkessel auf der Rückseite des Lofoten-Gebirges, malerisch eingekesselt von den Bergen und vom Meer. Leider regnet es, so dass unsere Wanderung kurz bleibt. Die Mädels kaufen noch schnell regionalen Ziegen Käse und dann fahren wir weiter nach Nusfjord, ein weiterer Punkt auf der Liste der Sehenswürdigkeiten. Diesmal sogar ein UNESCO Weltkulturerbe allerdings ein recht seltsames. Mein Reiseführer sagt während der Saison muss man Eintritt bezahlen, nur um die Stadt anzuschauen da diese inzwischen einen privaten Besitzer hat. Davon merken wir natürlich nichts, dafür erleben wir das Wort Touristenstadt vollkommen neu. Wären wir in der texanischen Wüste würden die Grasbälle durch die einsamen rollen und Wind Wolken aus Staub durch die leere Hauptstraße wehen. Touristenstadt bedeutet nämlich hier wohnt niemand. Außer Touristen und wir sind im Moment nun mal die einzigen. Hier finden wir die lang ersehnten Pfahlbauten, Rorbuer genannt und können mangels Touristen auch ein paar nette Bilder davon machen. Im „General Store“ brennt Licht und da wir eigentlich erstmal genug vom Regen haben versuchen wir eine dieser Hütten zu mieten, leider geht der Manager im Preis nicht so weit runter wie wir uns das für das totale Ende der Saison vorgestellt hatten, so fahren wir weiter in Richtung Flakstad und nehmen uns vor unterwegs weiter nach Hütten zu suchen.

Zur Abwechslung jagen wir mal ein Motiv aus meinem Reiseführer, der Marco Polo sagt: „liegt … kurz vor Ramberg die rot angestrichene, nur aus angespülter Schiffsladung gebaute Blockhauskirche – auch aufgrund ihrer Lage eines der eindrucksvollsten Gotteshäuser in Skandinavien“, hört, hört nur aus angespülter Schiffsladung, das klingt ja mal interessant! Was an der Lage so eindrucksvoll sein soll, außer das die Kirche im nirgendwo steht, habe ich nicht begriffen auch ihr Aussehen hat mich dann doch stark überrascht, da von angespülter Schiffsladung wie meine Fantasie mir das eingeredet hat nicht viel zu sehen ist. Dafür wird gerade renoviert und wir können in die erste offene Kirche reinschauen. Schon etwas anderes wenn alles aus Holz ist. Außerdem haben die Norwegen eine ganz eigene Art Kirchen einzurichten. Alles was an Skulpturen und so vorhanden ist, ist typisch Katholisch mit Gold verziert. Aber da die Norweger per Gesetz irgendwann lutherisiert wurden sind die Kirchen doch ziemlich spartanisch eingerichtet.

Wir fahren weiter und suchen insgesamt nach 2 Campingplätzen und nach 2 Hütten zum übernachten aber diese Insel ist echt im Winterschlaf, das hat einfach alles schon zu. Zum Schluss finden wir in Ramberg einen Campingplatz und bauen bei erheblichem Wind die Zelte auf. Dabei verwechseln wir bei meinem Zelt die Stangen, so dass eine bricht und die Öse an einer der Ecken ausreißt. Die Stange kann ich reparieren mit den Resten und gegen die ausgerissene Öse hilft nur das Innenzelt nicht zu arg zu spannen. Am Ende stehen beide Zelte und wir können in der Campingplatz Küche ein Abendessen kochen. Nach einigem Hin- und Her bleiben Aurelia, die nachts wohl schon gefroren hat, und Betti in der Küche zum schlafen, nur Melanie und ich gehen ins Zelt. Der Wind ist unglaublich, ich habe noch nie gesehen, dass sich ein Zelt so stark zur Seite neigen kann! Ich bin echt froh als wir die Zelte am nächsten Tag ohne weitere Probleme abbauen können.

Dienstag, 4. September 2007

Dienstag, 4. September 2007






Morgens ist es ziemlich kalt und feucht, das Aufstehen ist echt eine Überwindung, aber sobald wir zum Zelt draußen sind werden wir belohnt. Die Sonne scheint, wir haben blendende Wetter und einen wolkenlosen Himmel!

Da unsere Fähre erst um 14 Uhr geht gehen wir natürlich wandern und die Natur anschauen, immerhin ist das unser erster Tag so richtig auf den Lofoten. An dieser Stelle möchte ich dann auch eine Vermisstenmeldung aufgeben: Auf dem Foto zur rechten ist sehr deutlich meine allerliebste Herbstjacke zu sehen. Schwarz, rotes Esprit Emblem auf der Brust eingestickt und in der Innentasche liegt auch schon seit ich die Jacke habe der treue HP-Kugelschreiber. Nach langen gemeinsamen Jahren hat sie mich im Stich gelassen, und das vermutlich nur weil ich ab und zu die leichtere blaue Regenjacke getragen habe! Vermutlich liegt sie auf dem nächsten Campingplatz nahe Flakstad. In der Küche. So warte ich auf die Zeit für die Winterjacke seither einsam, nur mit meiner blauen Regenjacke.
Auf unserer ersten Wanderung in den kleinen Fjord hinein stellen wir schnell fest wie toll & schön hier alles ist. Dabei entstehen natürlich Unmengen von Fotos, so dass ich versuche eine größere Menge in ein Fotoalbum zu laden. Die sind dann unbeschriftet, dafür viele.
Nachmittags nehmen wir dann endlich die Fähre und da wir die einzigen Fahrgäste sind wir etwas nervös, anstatt zu warten bis der Einweiser uns auf die Fähre lässt fahren wir irgendwann einfach drauf, Hauptsache er fährt nicht ohne uns ab. Als wir dann plötzlich auf seiner Fähre stehen ist er etwas genervt von uns aber wir dürfen bleiben. Mit unserer Ankunft in Hanøyvika sind wir dann auch auf dem Hauptteil der Lofoten angekommen, Austvågøy. Eigentlich sind wir hier auf der Suche nach Pfahlbauten, ein Motiv das Aurelia unbedingt finden möchte aber zuerst mal schauen wir eine Kirche an (Ist auch im Fotoalbum), Kirchen sind hier in der Regel sehr schlicht, aus Holz und abgeschlossen. Ich war nur in 2 Stück drin bisher, der Flakstad Kirche (erzähle ich später) und in der Kathedrale in Trondheim. Danach fahren wir auf der Suche nach Pfahlbauten ein wenig abseits von der Hauptstraße und finden Stattdessen einen Parkplatz am Sandstrand und gehen auf den nahen Felsen wandern.

Als dann die Sonne untergeht bleiben wir für die Nacht am Strand, immerhin hat es hier ein paar Bänke und Tische, Mülleimer und ein öffentliches Klo ist auch nicht weit. Im Sommer muss hier echt was los sein!


Für mich ist das mit die schönste Nacht, wir haben ein eigenes Lagerfeuer das Betti macht, ein Platz am Strand und tolle Aussicht. Leider ist der Wind ganz schön kalt und unser Feuerholz ziemlich nass und begrenzt. Darum gehen wir schlussendlich doch früh ins Bett.

Montag, 3. September 2007

Montag, 3. September 2007



Am nächsten Tag gehen wir in Narvik etwas die Stadt anschauen

Und ich kann in einem Sportladen tatsächlich annähernd passende Stangen finden. Damit können wir das Zelt wieder fast wie Original aufbauen. Dann machen wir uns endlich auf die Lofoten zu erkunden, Narvik selbst gibt nämlich eigentlich nichts her, es wurde während des Rückzugs der Deutschen im 2. Weltkrieg niedergebrannt und war davor wie auch danach nur ein unglaublich großer Industrie-Hafen, da von hier aus das in Schweden abgebaute Eisenerz verschifft wird.
Die Fahrt auf die Lofoten zieht sich mal wieder, so dass wir erst nachmittags wirklich auf den Lofoten sind. Dort treffen wir recht schnell auf das erste Hindernis, die von uns auf der Landkarte gewählte Route existiert noch nicht, und während wir ratlos an der Baustelle stehen sehen wir natürlich auch das hier die Straße nicht durchgehend Rot sondern gestrichelt ist. Die Alternative zu einer etwas wagen Umleitung ist ein Umweg von 200 Kilometern daher entscheiden wir uns für die Umleitung. Da hier die E10 einfach neu gebaut wird folgt die Umleitung der alten Straße und wir schöpfen Hoffnung unser Tagesziel Trollfjord doch noch erreichen zu können. Inzwischen ist die Landschaft so schön, dass wir trotz Regenwetter beschließen auszusteigen und den kleinen Strand erkunden.

Auf der Weiterfahrt taucht aus dem nichts diese Fähre auf und die fährt nur 1 mal pro Tag von Kaljord nach Hanøy auf der anderen Seite. Laut Karte gibt es hier einen Weg ins Naturschutzgebiet und wir wollen versuchen dort einen Platz zum übernachten zu finden. Nach etwa einem Kilometer langsamer Fahrt auf einer löchrigen Schlammstraße kommt uns mit eindeutig zu hoher Geschwindigkeit ein Auto entgegen. Es kommt um die Kurve geschossen und ich habe nur Zeit so viel Platz wie möglich zu schaffen, ohne dabei komplett von der Straße abzukommen. Der Andere versucht zu bremsen und kommt auf dem glitschigen Untergrund ins Schlingern und rutscht gerade so an mir vorbei, bleibt aber doch noch im Graben hängen. Schon erstaunlich wie viel Platz es auf einem Feldweg hat. Die Fahrerin sieht das relativ entspannt und ruft ihren Vater an, der am Ender der Straße wohnt damit er sie aus dem Graben ziehen kann, wir können weiterfahren und finden nach einiger Zeit einen kleinen Aussichtspunkt mit Tisch und Sitzbank und beschließen hier zu übernachten. Als Abendessen gibt es die Reste vom Geburtstaggrillen von gestern. Gegessen wird im Zelt da sich im Moment starker Regen mit schwachem abwechselt. Der Einmalgrill steht im Vorzelt und heizt mit der Restwärme unser Zelt vor, sehr angenehm nicht nur zum Füße wärmen sondern auch um Marshmallows zu grillen.

Sonntag, 2. September 2007

Sonntag, 2. September 2007

Nach einer eher ungemütlichen, dafür trockenen Nacht fahren weiter und versuchen Strecke zu gewinnen. Gar nicht so einfach, wenn als Höchstgeschwindigkeit 80 Km/h angesagt ist. Gegen 12 Uhr erreichen wir den Polarkreis

Und machen hier natürlich Station. Das Polarkreis Museum ist nicht so toll, scheint hauptsächlich ein Restaurant zu sein.

Wie man auf dem Bild sieht, baut jeder Reisende der hier vorbeikommt sein eigenes „Steinmännchen“. Manche schreiben sogar ihren kompletten Namen aus Steinen. Wo die Steine herkommen ist mir dabei nicht ganz klar gewesen. Jedenfalls hat das mal wieder so überhand genommen, dass überall Schilder stehen, die verbieten Steinmännchen zu bauen. Dafür macht das Wetter diesem Ort alle Ehre, 20 Meter höher und der Schnee, der fällt würde liegen bleiben, wie auf den Bergen im Hintergrund. Wir kochen noch schnell ein Mittagessen

Inzwischen hat Melanie versucht mich anzurufen, was ich dummerweise nicht bemerkt habe da das Handy stumm geschalten war. Allerdings konnte sie den Kiosk-Besitzer des Campingplatzes überzeugen mir eine SMS an meine nagelneue norwegische Handynummer zu schicken. Da zu diesem Zeitpunkt fast niemand die Nummer kannte hab ich halt mal zurück gerufen. Gemeldet hat sich ein „Narvesen“ Kiosk und ich hab prompt an meinen Kiosk in Trondheim gedacht, bei dem ich die Handy-Karte gekauft habe. Als der dann das Telefon weitergibt und Melanie sich meldet bin ich ziemlich geschockt, wir sind schon 600 Kilometer nach Norden gefahren und Melanie ist in Trondheim?? Aber nein, der Kiosk heißt nur überall Narvesen in Wirklichkeit ist sie in Narvik auf dem Campingplatz und erwartet uns da die Handy-Kommunikation leider etwas daneben ging. Nach einer kleinen Fährfahrt kommen wir gegen 8 endlich bei Melanie und Betti auf dem Campingplatz an und bauen im letzten Tageslicht das Zelt auf.
Dabei stellt sich raus, das Aurélia zum ersten Mal ein Zelt aufbaut, sie weiß nämlich nicht so recht wo anpacken. Als uns das endlich klar wird und wir sie abwechselnd anleiten klappt es gut. Jedenfalls bis wir feststellen, das bei einer meiner Stangen der Gummizug gerissen ist und darum alle Stangen in Einzelteilen daliegen. Dabei hatte ich das Zelt in der Woche davor meinem Mitbewohner ausgeliehen und der hatte davon gar nichts erzählt. Nach einigem überlegen fällt mir dann auch wieder ein, das die Schnur in der letzten Nacht vor meiner Ankunft in Trondheim gerissen war und wir improvisieren ein Zelt ohne vorderen Zeltbogen.

Kurzbeschreibung der Akteure

An dieser Stelle sollte ich vielleicht kurz die Aktuere der nächsten 5 Tage vorstellen.
In der Mitte steht Melanie, meine Freundin. Sie ist mit ihrer Freundin Bettina (Rechts) mal wieder losgezogen einen Spar-Urlaub mit extra viel Aktion zu erleben. Das Ziel war in den ersten Wochen Schweden mit dem Abisko Nationalpark und zum Schluss eine Woche mit mir auf den Lofoten und noch eine Woche bei mir in Trondheim. Bettina kenne ich auch schon seit einigen Jahren, sie wohnt ja praktisch in meiner Nachbarschaft in Nagold. Auf der linken Seite steht Aurélia meine Mitbewohnerin, von ihr war weiter vorne ja schon des öfteren die Rede. Nur so viel, ihr Reiseführer "Le Routard" hat eine recht polarisierende Meinung zu vielen Orten und die hat sie fleissig übernommen. Genauso wie sie ihre Erinnerungen nach jeder besuchten Sehenswürdigkeit mit dem Reiseführer aufgebessert hat.

Samstag, 1. September 2007

Samstag, 1. September 2007

Aufbruch zu den Lofoten!


Aurélia fährt mit mir nach Narvik, dort treffen wir uns mit Meli und Betti. Betti hat Montag Geburtstag, so können wir gleich feiern wenn wir dort ankommen. Das Auto ist gepackt mit Lebensmitteln, da Aurélias Reiseführer behauptet hat auf den Lofoten wären alles teurer.
Wir starten abends und die Fahrt ist nett aber irgendwie ereignislos, bis wir beschließen zu übernachten und feststellen, dass es mal wieder in Strömen regnet. Bei mir siegt die Faulheit und ich kann Aurélia überzeugen im Auto zu schlafen anstatt bei Nacht & Regen das Zelt aufzubauen.

Dienstag, 28. August 2007

Dienstag, 28. August 2007

Immerhin hab ich jetzt schon von 2 meiner 4 Kurse den Zugang zu den Lernmaterialien. Nachdem mir Saskia und Aurelia erzählt haben, dass das der Prof in 1 Minute machen kann. Das International Office braucht dafür 1 Woche, 1 Internetformular und davon einen Ausdruck mit Unterschrift – es lebe die Bürokratie!! Morgen mach ich das für die anderen beiden Kurse und wenn ich dann sicher bin das ich die Kurse schaffe melde ich das dem International Office (IO). Eventuell bekomme ich für meinen Sprachkurs noch Credits aber das muss sich das IO auch noch genau überlegen. Wäre schön, mit 4 Kursen bin ich hier ganz schön ausgelastet.

Hab heute gemerkt dass ich eine 3-Woche Lücke im Blog habe, einiges davon habe ich in Word schon getippt aber ich denke nicht dass ich das noch veröffentliche. Alles in allem bin ich einfach kein Tagebuch Schreiber, das schlägt wohl auch beim Blog schreiben durch

Sonntag, 26. August 2007

Sonntag, 26. August

Ich wache leicht verkatert auf nachdem ich gestern etwas zu viel getrunken habe. Aber eine Dusche hilft, Hier ist der Kater immer nur halb so schlimm, weil nirgends dazu geraucht werden darf, zum Glück. Ich packe meine Frühstück Sachen und gehe zu Saskia, dort treffen wir uns nämlich. Als ich vor dem Haus stehe merke ich, ich weiß die Nummer nicht mehr. Mein Kurzzeitgedächtnis schläft wohl noch eine Runde länger. Zum Glück habe ich gestern die Zeiten der Fähre auf einen Zettel geschrieben und den in meinen Geldbeutel gepackt. Naja als ich gerade auf dem Rückweg bin um nach der Zimmernummer zu schauen kommen mir Wolfram und Tine entgegen. Nach einem gemütlichen Frühstück packen wir unsere Sachen und nehmen 2 Fähren später als geplant. Um 2 Sind wir dann am Klettersteig und haben auch schon unsere Ausrüstung abgeholt. Den ersten Teil meistern wir in einer halben Stunde, super schnell und ich bin danach noch gut bei Kräften. Tine meint ihre Kräfte wären erschöpft und möchte zurück zum Auto, nachdem uns der Ausrüstungs-Verleih versichert hat der 2. Teil wäre nur länger aber nicht schwerer versuchen wir vergeblich Tine zu überreden. Wolfram und Ben, Saskias Freund, bringen Tine zum Auto zurück und klettern den ersten Teil nochmal, jetzt in 10 Minuten!
Zu 4. machen wir uns an den 2. Teil, und sind schnell recht froh dass wir Tine nicht überredet haben, da wir selbst doch an unsere Grenzen kommen. Saskia macht irgendwann psychisch echt schlapp und so langsam verlässt mich auch der Mut. Wolfram ist die Rettung und motiviert uns. Leider wird aus dem Klettern irgendwann ein ewiges am Sicherungsseil entlang hangeln da der Fels für uns einfach zu glatt ist. Ben verliert nach einem Drittel des Weges seinen rechten Schuh und ich sehe in Wie in Zeitlupe 2 Meter neben mir vorbeifallen aber auf dem engen Sims kann ich auch keine Akrobaten Nummer einlegen.
Irgendwann erinnern wir uns daran, unseren Gurt einzusetzen damit wir uns vom Fels weg stemmen können und auch die Seilverkürzung kommt sehr gelegen. Damit wir aus dem am Seil entlang hangeln ein den Karabiner am Seil in kleinen Stücken weiterschieben. Vor allem bei den Waagerechten Stellen später hilft uns das ungemein. Saskia rutscht ab und hängt mit den Unterarmen am Seil als wir denken es wäre schon das Ende. Leider müssen wir feststellen, dass es nur etwa die Hälfte war. Außerdem fängt es jetzt an zu nieseln und die mit feinem Moos besetzten Steine werden echt glitschig. Das Seil wird langsam glitschig und wir rutschen reihenweise ab. Und irgendwie ist die Moral unser größter Feind. Meine erholt sich bis zum letzten Drittel deutlich und ich habe auch wieder viel weniger Probleme aber Saskia verzweifelt fast aber durch Wolframs gute Anleitung schaffen wir es endlich zum Gipfel. Das war eine ganz schön harte Tour aber wir haben es alle zusammen geschafft!

Wolfram ruft Tine auf dem Handy an, damit sie uns mit dem Auto entgegen kommt aber nach der ersten Stunde abwärts wandern merken wir das auch dass nicht klappen wird. Das Gelände ist einfach zu unwegsam. Wir sind alle ziemlich Müde und stolpern den Hang hinunter und Saskia verstaucht sich noch den Knöchel. Als wir endlich im Auto sind ist es 21 Uhr und wir haben für den 2. Kletterteil 4½ Stunden gebraucht. Auf der Fähre beschließen wir Saskia doch noch ins Krankenhaus zu bringen, nur zu Sicherheit. Saskia bekommt Schmerzmittel für die Nacht und weiß immerhin dass sie nicht ernsthaft verletzt ist.

Samstag, 25. August 2007

Samstag, 25. August

Ein geruhsamer Samstag sollte es werden, nachdem ich in der letzten Woche für Morgen eine Klettertour organisiert habe. Wir wollen noch mal zurück zum Munkholmen, dem Klettersteig den wir mit dem Sprachkurs Programm auch schon gemacht haben. Allerdings wollen wir diesmal die ganzen 550 Höhenmeter klettern.
Aurelia kommt von ihrer Hüttentour zurück, klatsch nass. Als sie den Wandersteifel umdreht läuft Wasser raus. Ich erkläre ihr warum man Zeitung in den Schuh stopft und sie erzählt wie sie sich 3 Stunden lang verlaufen haben und insgesamt 7 Stunden zur Hütte gebraucht haben, nur um dann kein richtiges Feuer zu haben. Ihr Abendessen ist wohl ausgefallen. Sie erzählt, für den Rückweg haben sie dann noch 1 Stunde gebraucht.
Dummerweise bekomme ich Abends, es sind alle Basement-Bars geöffnet und die Norweger machen Radau bis zum Umfallen, einen ziemlichen Bierdurst.

Freitag, 24. August 2007

Freitag, 24. August

Da ich zu faul bin mit den anderen etwas Richtiges zu unternehmen und auch sehr viele auf irgendwelchen Hütten unterwegs sind bleibe ich erstmal zu Hause. Später gehe ich doch noch zu Elena auf 2 Bier. Das war irgendwann angenehmer als das ständige Chatten.

Donnerstag, 23. August 2007

Donnerstag, 23. August

Heute ist wie im Märchen:
Martin & Aurelia gehen in den Wald Himbeeren sammeln und getrieben von ihrem Hunger wandern sie immer tiefern in den düsteren Wald hinein. Auf der Spur der süßen, roten Beeren bis sie schließlich auf einer Lichtung ein riesiges Gebüsch reifer Himbeeren finden und diese ernten. Als sie alle Beeren gesammelt haben merken sie dass sie sich verlaufen haben und werden von einem riesigen grünen Blob aus Gelee aufgefressen - mit Haut & Haaren, natürlich!
Jedenfalls haben wir fast 2 Kilo Himbeeren gesammelt und kochen Abends unsere eigene Marmelade. Boah lecker!

Mittwoch, 22. August 2007

Mittwoch, 22. August

Die erste Woche Uni verbasel ich wie daheim. Es sind einfach zu viele Feste und meine Kurse sind noch nicht wirklich geordnet und geklärt. Gestern bin ich mit dem Norweger von Saskia im 3B abgestürzt nachdem es mir im TigerTiger irgendwann zu blöd geworden war. Als die Bar uns um 3 rausgeworfen hat konnte der Norweger, heisst auch Martin, nicht mehr richtig laufen und ich mußte ihn, obwohl ich selber leicht Schlagseite hatte den ganzen Weg nach Moholt hochschieben, später höre ich von Saskia dass er sich an nicht mehr sehr viel erinnern kann. Hehehe...

Freitag, 17. August 2007

Heute war das letzte Mal Sprachkurs, Morgen ist Prüfung. Unser Lehrer war total nett und hat uns zum Abschluss von jedem den ersten Aufsatz zu einem Büchlein zusammen gebunden. Wir waren aber auch nicht untätig, am Sonntag haben wir ein kleines Grillfest organisiert. Hoffentlich regnet es nicht, jedenfalls nicht so lange. Ganz ohne Regen werden wir wohl nicht auskommen. Der Sprachkurs hat mich die letzte Woche auch echt auf Trab gehalten, daher ist es etwas zu ruhig geworden um mich, fürchte ich. Allerdings habe ich schon einige Tage aufgeschrieben, die nur noch veröffentlich werden müssen, sprich Fotos raussuchen und zusammen mit dem Text ins Internet stellen.
Als ich heute aus dem Sprachkurs komme habe ich das 2. Mal Post bekommen, das erste Mal war eine Postkarte meiner Eltern, die es in 2 Tagen nach Norwegen geschafft hat. Heute ist ein „kleines“ Geschenk meiner Familie angekommen. Nach nur 7 Tagen Reise haben mich 11Kg Nudeln, 2Kg Soßenpulver und 1Kg Schokolade (laut Zollangaben) erreicht. Damit ist meine Grundnahrungsversorgung erstmal gesichert. Vielen Dank Familie! Das sorgt für deutliche Abwechslung auf meinem Speiseplan, schon alleine weil die Auswahl an Produkten hier im Supermarkt sehr eigenwillig ist.
Auf dem Bild kann man auch gleich noch einen großen Teil meiner (unserer) Küche sehen. Recht schnuckelig, in die beiden anderen Richtungen hat es auch nicht mehr Platz, der Tisch wird auf diesen Seiten vom Herd und von 2 Kühlschränken eingefasst.