ach Hütten zu suchen.Zur Abwechslung jagen wir mal ein Motiv aus meinem Reiseführer, der Marco Polo sagt: „liegt … kurz vor Ramberg die rot angestrichene, nur aus angespülter Schiffsladung gebaute Blockhauskirche – auch aufgrund ihrer Lage eines der eindrucksvollsten Gotteshäuser in Skandinavien“, hört, hört nur aus angespülter Schiffsladung, das klingt ja mal interessant! Was an der Lage so eindrucksvoll sein soll, außer das die Kirche im nirgendwo steht, habe ich nicht begriffen auch ihr Aussehen hat mich dann doch stark überrascht, da von angespülter Schiffsladung wie meine Fantasie mir das eingeredet hat nicht viel zu sehen ist. Dafür wird gerade renoviert und wir können in die erste offene Kirche reinschauen. Schon etwas anderes wenn alles aus Holz ist. Außerdem haben die Norwegen eine
ganz eigene Art Kirchen einzurichten. Alles was an Skulpturen und so vorhanden ist, ist typisch Katholisch mit Gold verziert. Aber da die Norweger per Gesetz irgendwann lutherisiert wurden sind die Kirchen doch ziemlich spartanisch eingerichtet.Wir fahren weiter und suchen insgesamt nach 2 Campingplätzen und nach 2 Hütten zum übernachten aber diese Insel ist echt im Winterschlaf, das hat einfach alles schon zu. Zum Schluss finden wir in Ramberg einen Campingplatz und bauen bei erheblichem Wind die Zelte auf. Dabei verwechseln wir bei meinem Zelt die Stangen, so dass eine bricht und die Öse an einer der Ecken ausreißt. Die Stange kann ich reparieren mit den Resten und gegen die ausgerissene Öse hilft nur das Innenzelt nicht zu arg zu spannen. Am Ende stehen beide Zelte und wir können in der Campingplatz Küche ein Abendessen kochen. Nach einigem Hin- und Her bleiben Aurelia, die nachts wohl schon gefroren hat, und Betti in der Küche zum schlafen, nur Melanie und ich gehen ins Zelt. Der Wind ist unglaublich, ich habe noch nie gesehen, dass sich ein Zelt so stark zur Seite neigen kann! Ich bin echt froh als wir die Zelte am nächsten Tag ohne weitere Probleme abbauen können.
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